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Der Arbeitskreis Regenerative
Energien (AKRE) organisiert Vortragsreihen und Exkursionen. Neben geselligem Beisammensein
besteht auch die Möglichkeit an Projekten mit ökologischem Nutzen mitzuwirken.
Im Laufe der Jahre wurden viele gute Kontakte zu Firmen und Instituten
geknüpft, die bei der Suche nach Praktika, Studien- und
Diplomarbeiten hilfreich sein können.

AKRE Team
2009
1989
fiel der Startschuss: Der interdisziplinäre Arbeitskreis Regenerative
Energien (AKRE), von einer Gruppe engagierter Studenten gegründet, organisierte die erste Vortragsreihe
"Energie und Umwelt".
Im Laufe der Jahre konnte sich der AKRE in und um Hannover einen guten Namen machen. Der Arbeitskreis bekam einen eigenen Versammlungsraum und
wurde Ideenforum für interessierte Studenten
verschiedenster Fachrichtungen.
1994 Im AKRE wurde
die Idee zur Aufstellung einer Photovoltaikanlage an der Universität
Hannover geboren. Nach Prüfung verschiedener Aufstellungsorte und
Finanzierungsmöglichkeiten konnte das Institut für Elektrothermische Prozesstechnik für dieses Vorhaben gewonnen werden.
1,8 kWp Uni PV-Anlage
Unter der Führung des
Instituts wirkten viele Mitglieder des
Arbeitskreises in Form von Studien- und Diplomarbeiten
aktiv an der Entstehung der
Photovoltaikanlage mit. Seither besteht für interessierte Studenten die Möglichkeit,
sich in Form eines Laborversuchs mit der Photovoltaik vertraut zu
machen. Auch die Öffentlichkeit kann die Anlage unter fachkundiger Führung
besichtigen und so einen Einblick in die
Solartechnik bekommen.
Weitere Infos auf der Website des Instituts: www.etp.uni-hannover.de/...
1995 Der Arbeitskreis hat mittlerweile einige erfolgreiche Vortragsreihen zum Thema
"Energie und Umwelt" durchgeführt. 1995 war
gar das Audimax, Hannovers größter Hörsaal bis auf den letzten Platz
besetzt. Der Grund dafür: Es fand eine Podiumsdiskussion zum Thema "Energiepolitik in
Niedersachsen" statt. Zu Gast waren Rebecca Harms (Grüne), Annemarie
Zachow (CDU) und Wolfgang Jüttner (SPD, damals Umweltminister in
Niedersachsen).
Der Arbeitskreis konnte Herrn Prof. Gietzelt als
Schirmherr gewinnen.
Vortagsreihe 03/04, AKRE Team mit Prof. Gietzelt
2007 begann die Planungen zum Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Mensadach. Das Budget für die 90
Photovoltaikmodule, mit einer Gesamtleistung von 16,2 Kilowatt, wird zum größten Teil durch ein innovatives Bürgerbeteiligungsmodell gedeckt. Ab einem Betrag von 50 Euro kann Jeder zum Anteilseigner werden und über die Laufzeit mit einem Gewinn von 30 Prozent rechnen.
Das Mensa Solarprojekt: www.sonnenhungrig.info
Dipl.-Ing.
Detlef Mencke, Gründungsmitglied des Arbeitskreises,
berichtet:
"Wir haben den AKRE ins Leben gerufen, weil damals
an der Uni Hannover die regenerativen Energien nahezu kein Thema waren.
Durch den AK habe ich persönlich gute Kontakte zu Menschen und
Institutionen aufbauen können, die sich mit diesem Themengebiet
beschäftigen. Damit hat der AK sicherlich auch beim Berufseinstieg
geholfen. Zunächst war ich am Institut für Solarenergieforschung Hameln
/ Emmerthal (ISFH) als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Schon 1993
habe ich gemeinsam mit Dirk Tegtmeyer unser Ingenieurbüro Mencke &
Tegtmeyer gegründet. Wir beschäftigen uns mit Meßtechnik für
Solaranlagen, Qualitätssicherung bei der PV-Industrie und der
herstellerneutralen Planung von PV-Anlagen. Bisher wurden von uns
PV-Anlagen mit einer realisierten Gesamtleistung von fast 600 kWp
geplant."
Dipl.-Ing.
Detlef Mencke ist Mitbegründer des Ingenieurbüros Mencke & Tegtmeyer, www.ib-mut.de
Der AKRE in der Zeitschrift uniIntern:
uniIntern 3/2006 Seite 5
uniIntern 6/2003 Seite 6
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